Bau-Simulator 2012

Gamer bekommen in dieser Simulation die bekanntesten Baumaschinen der Welt in ihre Hände

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  • Kategorie:

    Sonstige

  • Arbeitet unter:

    Windows 8 / Windows 7 / Windows Vista / Windows XP

  • Programm in:Bei Deutsch
  • Programm-Lizenz:Testversion

Gemächlich zum Ziel: Der Bau-Simulator bewies, dass es doch möglich ist, ein scheinbar wenig aufregendes Berufsleben zu simulieren.

Funktioniert ein Produkt kaum bis gar nicht, sind Publisher und Entwickler gut damit bedient, ein neues Franchise entstehen zu lassen. Dass ein Bau-Simulator nahezu komplett nach hinten losgehen kann, zeigte sich deutlich, als der "John Deere Baumaschinen Simulator" signifikante Schwächen aufwies und konsequent auf nur wenig Gegenliebe stieß. Astragon entschied sich kurzerhand, den offiziellen Nachfolger aufzumotzen und unter dem Namen "Bau-Simulator 2012" ins Rennen zu schicken, was sich als enormer Vorteil herausstellte: Im Vergleich zum Gaming-Papa ist das Endprodukt sehr viel flüssiger, mit weniger Macken und einer optimierten Langzeitmotivation versehen.

Das nächste Bauvorhaben ruft!

Alltags- und Berufssimulationen besitzen im Normalfall einen schweren Stand, da nur ein geringer und sehr bestimmter Spieleranteil angesprochen wird, der bei einer suboptimalen Umsetzung schnell abspringt und einer Reihe mitunter nie wieder eine Chance gibt. Umso angenehmer ist es, dass der "Bau-Simulator 2012" mit einer schlichten und schnellen Produktion glänzt, die mit einer flotten Installation beginnt und sich nicht mit überlangen Tutorials aufhält. Der Spaß beginnt im Büro des Architekten, in dem es sofort mit dem ersten Bauvorhaben losgehen kann. Der erste Auftrag, eine Garage zu bauen, steht nicht zufällig auf dem Programm und ist der Beginn einer langen Reise, in der immer mehr Baufahrzeuge zum Fuhrpark stoßen und größere sowie besser bezahlte Aufträge garantieren. Positiv fällt nicht nur die einfache Bedienung ins Gewicht, sondern auch die liebevolle Animation der umliegenden Kleinstadt, die konstant mit neuen Verschönerungen garniert wird. Die damals bekannte Masche, auf eine imposante Optik zu verzichten, kommt beim "Bau-Simulator 2012" nicht zum Tragen.

Glaubwürdige Umsetzung

Keine Frage: Das Dasein als Bauarbeiter und Architekt hört sich auf den ersten Blick nicht nach einer guten Grundlage für ein Spiel an. Dank der passenden Geräuschkulisse und dem obligatorischen Baulärm kommt jedoch schnell die richtige Atmosphäre auf, die dem Simulator eindeutig dabei hilft, charmant und realitätsgetreu von statten zu gehen. Um vor allem Spieler anzusprechen, die sich eher selten mit Games beschäftigen, werden die jeweiligen Aufträge mit überschaubarer Klickarbeit versehen - die Steuerung fällt intuitiv aus und hinterlässt keine offenen Fragen oder Probleme. Dementsprechend spaßig ist es, mit dem Gabelstapler durch die Gegend zu fahren und dem aktuellen Projekt beizuwohnen. Nachteile generiert der "Bau-Simulator 2012" in seiner teilweise fast schon pingeligen Gangart: Das Ausheben einer Grube kann beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen, die sich ob der monotonen Arbeit zieht wie Kaugummi.

Immerhin sind die vergangenen Aufträge nach Erledigung nicht wieder vergessen: Das Stadtbild verändert sich mit jedem Bau und wächst mit den eigenen Erfahrungen mit. Nach vielen Stunden kommt das Gefühl auf, etwas erreicht zu haben, auf das der geneigte Landschafts-Architekt mit Stolz blicken kann. Der "Bau-Simulator 2012" macht mit dem richtigen Blick für Details viel Spaß.

Vorteile

  • Umsetzung mit Liebe fürs Detail
  • Mitwachsende Stadt, deren Abbild der Auftragslage entspricht
  • Schnelle Installation und schlichte Bedienung

Nachteile

  • Auf Dauer monotone Arbeit mit teilweise pingeliger Vorgehensweise
  • Fehlende Vielfalt

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